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Patenelternreise nach Namibia
Der Verein zur Hilfe für Kinder der dritten Welt e.V. bietet im Mai/Juni 2013 den Pateneltern die Möglichkeit, sich bei einer Reise nach Namibia vor Ort von der Arbeit des Vereins zu überzeugen. Die Einladung findet ihr am Ende der Seite.


Projektbeschreibung "Sonada"

Sonada liegt hoch im Norden Indiens, im Distrikt Darjeeling. Diese Stadt wird auch "Königin der Berge" genannt. Der Distrikt Darjeeling grenzt unmittelbar an Nepal und an das Königreich Sikkim. In diesem Gebiet leben zumeist indische Nepalesi's. Sie gehören zu den armen Bevölkerungsschichten und arbeiten vorwiegend in den zahlreichen Teeplantagen. Der Monatsverdienst liegt während der Saison bei etwa10 -20 Euro.
Wir wollen auch hier versuchen, Kinder in Patenschaften zu vermitteln, um so den Weg zu einem eigenständigen Leben zu ebnen. Unser Wunsch ist es, dort mehrere kleine Dorfschulen zu bauen.

Verantwortlich vor Ort:
Fr. Martin Lakrar, sdb
Don Bosco Niwas
St.Theresa's Parish
P.O.Sonada 734 219
D.T.Darjeeling - W.B.
Mail: ika_martin_sdbn@yahoo.com

Situation im Dorf Dhajea
Dhajea ist die am weitest entfernte Nebenstelle von Sonada. Vom Zentrum aus sind es ca. 40 Kilometer. Auf der Straße benötigt man fast 2 1/2 Stunden und ca. 6 Stunden, wenn man die Hügel und Täler durchläuft.
Die Menschen in Dhajea sind alle arm und sie arbeiten zumeist als Tagelöhner. Einige von ihnen haben kleine Felder, auf denen sie Orangen und Getreide anbauen. Die meisten aber sind gewöhnliche Arbeiter in den Teeplantagen. Ihr Einkommen ist sehr niedrig. Die Armut ist akut und das Leben der Leute sehr schwer. Sie haben zu wenig Einkommen, um das tägliche Leben aufrecht zu erhalten. Sie machen sich nichts aus der Erziehung der Kinder, weil die Zeit und das Geld fehlt. Die Essensgewohnheiten sind sehr schlecht und die meisten der Kinder sind unterernährt.
Die Kinder haben keine richtigen und guten Schulen, um das Lesen und Schreiben zu erlernen. Es gibt staatliche und private Schulen. Diese sind für die arme Bevölkerung zu teuer und der Weg dahin ist oft zu weit. Aufgrund der Hügelketten ist es für ein vierjähriges Kind unmöglich dahin zu laufen, um die Schule zu besuchen. Außerdem gibt es dort kaum genügend Schulplätze. Deshalb benötigen wir eigene Schulen mit qualifizierten Lehrern, die die nötige Ausstrahlung haben, um Förderklassen und Entwicklungsprogramme zu leiten. Dies kann den Kindern aller Gruppen nur durch einen maximalen Service von uns gegeben werden.
Der wichtigste und dringendste Bedarf in dieser Stunde von Dhajea ist es, eine eigene Schule zu haben, wo die Kinder ihren eigenen Charakter unter Aufsicht entwickeln können.

Situation im Dorf Balasun
Balasun ist die andere Nebenstelle der Gemeinde, welche ca. 10 Kilometer vom Zentrum entfernt ist. Man benötigt ca. 1 Stunde auf der Straße mit dem Auto und ca. 2 Stunden zu Fuß. Die Situation in den Gemeinden ist überall die gleiche. Die demografische Entwicklung der Einwohner vom Balasun Valley ist höher als anderswo. Die Menschen von Balasun arbeiten zumeist in den Teeplantagen, jedoch ist das monatliche Einkommen niedriger. Die Mehrheit der Leute lebt unterhalb der Armutsgrenze. Aufgrund dessen ist es den Menschen unmöglich, auch noch für die Erziehung der Kinder Geld aufzubringen. Trotz dieser Armut bemühen sich die Eltern darum. Aus der Gegend um Balasun besuchen ca. 500 Kinder "höhere" Schulen, die jedoch weit entfernt sind. Sie müssen etwa 2 1/2 Stunden zu Fuß laufen, das wiederum für kleinere Kinder eine große Herausforderung darstellt. Die meiste Zeit verbringen sie mit Laufen und es bleibt wenig Zeit für die Hausaufgaben. Sie sind zu müde und erschöpft, um sich konzentrieren zu können. Ebenso wenig haben sie Zeit, "Kind" zu sein (spielen usw.).
Deshalb war es ein dringendes Bedürfnis, eine eigene "Hochschule" für diese armen Kinder zu haben.
Die Planung begann 2002 und mit Stolz können wir verkünden, dass die Schule nun im Dorf fertig ist. Angegliedert ist eine Gemeinschaftshalle sowie eine kleine Kapelle. Ebenso sind zwei Zimmer mit Dusche und WC für unsere Schwestern der mobilen Klinik vorhanden. Wir sind sehr stolz dieses Ziel in kurzer Zeit erreicht zu haben. Unser besonderer Dank gilt der
Aktion Sternsinger, die den maßgeblichen Geldbeitrag hierfür bereitgestellt haben.

Situation im Dorf Thapa Dura
Thapa Dura erreicht man von Rungmok aus mit dem Auto in ca. 1 1/2 Stunden. Die Straße dorthin zieht sich an einem Bergrücken serpentinenartig ins Tal. Dann muss man das Auto stehen lassen und zu Fuß etwa 45 Minuten zurücklegen.
Die Menschen in Thapa Dura haben es besonders schwer. Sie lebten bis vor kurzem von der Arbeit in einer Teeplantage. Diese hat bankrott gemacht und nun gibt es keine Arbeit mehr. So muss Arbeit in weiter Ferne gesucht werden. Das Dorf verfügt über keinen Strom und keinen Wasseranschluss.
Zusammen mit den Salesianern von Sonada haben wir dort eine kleine Schule gebaut, sowie zwei Zimmer für die Krankenschwestern der mobilen Klinik. Diese besuchen das Dorf regelmäßig und versorgen die Menschen ärztlich. Die bittere Armut verspürt man in jedem Haus. Jeder versucht etwas dem kargen Boden abzuringen, um zu überleben.
Mit Hilfe guter Freunde konnten wir bisher 8 große Wassertanks bauen und die Dorfbevölkerung mit Wasser versorgen. Dies in mehreren Projekten.
Eine große Bitte!
Unser Bestreben war, dass die Kinder den Paten zweimal im Jahr schreiben, zu Ostern und zu Weihnachten. Da unsere Verantwortlichen ja noch die Arbeit der Kirche verrichten (Die großartige Arbeit für die Patenkinder machen sie nebenbei), ist es unmöglich, zu Ostern nochmals Briefe einzuholen, Bedenken Sie bitte, dass die Dörfer sehr schwer und mühsam zu Fuß zu erreichen sind. Oft werden dann die Kinder nicht angetroffen, da sie an verschiedenen Schulen unterrichtet werden.
So hat die Vorstandschaft beschlossen, aus dem Projekt Sonada nur einmal zu Weihnachten Post anzufordern.
Wir sind sicher, dass Sie hierfür Verständnis haben.
Übrigens, Fr. Martin betreut im Projekt über 800 Kinder. Er hat zusammen mit uns 6 Schulen gebaut und setzt sich mit ganzem Herzen für die Armut, vor allem für die Kinder, ein.
Danke für ihr Verständnis!
Ob die Dörfer Thapa Dura oder Minju T.E. oder Sungma, Dhajea Busty oder Gorabari, Rungmok oder Mali-Busty oder Tung oder Balatur Busty oder Milling T.E. oder Molloth oder Bhutakethi oder Munda Kotte T.E. heißen, ist die Situation fast identisch. So versuchen wir, über die Vermittlung von Patenschaften das Leben der Kinder zu erleichtern.
Wir bedanken uns für Ihre Hilfe!

Der KV Knollkäpp hat sich im März 2002 dazu entschlossen, dieses Projekt durch die Übernahme von drei Patenschaften zu unterstützen. Unsere drei Patenkinder aus Sonada sind:

Ashama Ghurung
Thami Budha
Pembo Sherpo

Der Erlös der Kinderkappensitzung geht wie jedes Jahr wieder zu Gunsten der drei Patenkinder in Indien.

Nach 11 Jahren ist es durch unsere Unterstützung gelungen, das erste Patenkind Thami Budha in einen Job zu bringen. Wir werden weiterhin die beiden verbleibenden Patenkinder Ashama Ghurung und Pembo Sherpo unterstützen, um ihnen auf ihrem Weg zum ersten Job behilflich zu sein.



Im Rechenschaftsbericht von 2011 des „Verein zur Hilfe für Kinder der Dritten Welt e.V.“, der dieses Projekt betreut, wird unser Verein mit Wort und Bild auf den Seiten 26 und 27 lobend erwähnt. Unsere Aktion am Sonntagmittag auf der Kinderkappensitzung hat sich gelohnt.
Hier der link zur homepage des Vereins: http://www.kinder-dritte-welt.de.





Downloads zu dieser Seite:
Brief und Foto Ashama Ghurung
Einladung Namibia
Bild Pemba Sherpa
Brief Pemba Sherpa
Bild von Ashama und Pemba
Brief von Ashama und Pemba
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